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05.07.2008

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31. Juli 2008

Im Osten sind am Freitag Tornados möglich

 

windhose_berlin.jpg

 Der Ansatz einer Windhose formiert sich über Berlin im Juni 2003. (Bild ddp)

 

Im Osten und Südosten Deutschlands drohen am Freitag nicht nur heftige Gewitter, es können auch Tornados entstehen. Die extrem hohen Temperaturunterschiede ermöglichen sogenannte Superzellen mit extrem hohen Windgeschwindigkeiten. Von Westen her rückt eine Kaltfront heran, während von Brandenburg über Sachsen bis Bayern noch Temperaturen bis 34 Grad herrschen. In diesem Bereich können die Gewitter dann geradezu explodieren. Ob - und wenn ja wo genau - Tornados entstehen, ist aber nicht vorherzusagen. Ganz genau weiß man das erst wenige Minuten vorher. Prognosen sind leider sehr unsicher.

Hier geht es zu den aktuellen Warnungen, zur Blitzkarte und zum Regenradar.

 

Rüssel aus Staub und Wassertropfen

 

Ein Tornado entsteht bei extremen Temperaturunterschieden in der Luft, die kräftige Druckunterschiede erzeugen. In Gewitterwolken entstehen dadurch starke Aufwinde, in denen die Luft zu rotieren beginnt. Es entsteht eine Art Rüssel aus Staub und Wassertropfen mit einem Durchmesser von mehreren hundert Metern. An seinem Rand werden Windgeschwindigkeiten von mehreren hundert Stundenkilometern erreicht. Wenn diesen Wirbel bis auf den Boden reichen und dort Schäden verursachen, spricht man traditionell von Windhosen, auf dem Meer von Wasserhosen. Da diese Begriffe aber oft ungenau verwendet werden, bevorzugen Meteorologen zunehmend den Begriff Tornado.

Tornados wirken im Gegensatz zu Hurrikanen und Orkanen relativ kleinräumig und kurzzeitig, weil sie nur eine begrenzte Reichweite haben. Sie bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 50 bis 100 Stundenkilometern fort und hinterlassen einen Streifen der Verwüstung von fünf bis zehn Kilometern, in seltenen Extremfällen sogar bis zu 300 Kilometern Länge und einigen hundert Metern Breite.

In Deutschland werden die meisten Tornados von Mitte Juni bis Ende Juli registriert. Laut Wetterdienst kommt es in Deutschland pro Jahr etwa zu 30 bis 40 Tornados, die Schäden verursachen. (Quelle DWD)

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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